Regentag-Ideen – 15 Dinge, die bei Regen glücklich machen
Draußen prasselt es, drinnen wird es gemütlich – und wer mag, springt einfach in die Pfützen.
Wohlfühl-Karte
- Dauer
- 1 Std.
- Kosten
- Kostet nichts
- Jahreszeit
- ganzjährig
- Lesezeit
- 4 Min.
Tropfen trommeln ans Fenster, die Welt draußen ist grau – und plötzlich hast du die beste Ausrede der Welt, es dir gemütlich zu machen. Hier kommen unsere liebsten Regentag-Ideen.
Erst mal: Regen ist gar nicht so schlecht
Wir schimpfen gern über Regen. Dabei hat er ein paar wunderschöne Seiten: das Prasseln am Fenster, die glänzenden Straßen, die Luft, die danach so frisch ist.
Und dann ist da dieser Duft. Er hat sogar einen Namen: Petrichor. Geprägt haben ihn 1964 zwei australische Forschende. Der Geruch entsteht unter anderem aus Pflanzenölen, die sich im trockenen Boden sammeln, und aus Geosmin, einem Stoff, den Bakterien im Erdreich bilden. Die Regentropfen wirbeln das alles in die Luft. Deshalb duftet es nach einem Sommerregen so gut.
Drinnen: die gemütlichen Klassiker
- Lesen am Fenster. Decke um die Schultern, Tasse in der Hand, ein Buch auf dem Schoß. Regen ist die perfekte Hintergrundmusik für eine gute Geschichte.
- Backen. Kekse, Bananenbrot, ein schneller Apfelkuchen. Der Ofen wärmt die Küche und die ganze Wohnung riecht nach Zuhause.
- Eine große Suppe kochen. Langsam schnippeln, langsam köcheln. Davon gibt es auch morgen noch etwas.
- Ein Puzzle anfangen. Tausend Teile auf dem Esstisch – und plötzlich ist es Nachmittag.
- Ein Filmmarathon. Eine Filmreihe, die du schon ewig mal schauen wolltest, Popcorn, Decke. Kein schlechtes Gewissen erlaubt.
- Fotos sortieren. Die schönsten Handyfotos des Jahres in ein Album packen oder ein kleines Fotobuch planen.
Kreativ und ein bisschen verspielt
- Die Deckenburg. Stühle, Decken, Kissen, Lichterkette. Nicht nur für Kinder – ganz ehrlich.
- Briefe und Karten schreiben. Jemandem, der sich über Post freut. Ideen für liebe Worte findest du bei Ich denk an dich.
- Malen, zeichnen, kritzeln. Keine Kunst, nur Farbe. Auch ein Malbuch für Erwachsene beruhigt wunderbar.
- Einen Wohlfühlabend planen. Und dann gleich umsetzen, auch wenn es erst Mittag ist. Inspiration gibt's beim Wohlfühlabend.
Draußen: Wer sagt, dass man drinnen bleiben muss?
Es gibt ja diesen Satz: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Mit Regenjacke und Gummistiefeln wird ein Regentag zum kleinen Abenteuer.
- Der Pfützenspaziergang. Gummistiefel an und rein in jede Pfütze. Wer zuletzt gesprungen ist, ist zu lange erwachsen gewesen.
- Regen im Wald. Unter den Bäumen bleibt es oft erstaunlich trocken, und der Wald riecht intensiver als sonst. Ein bisschen Waldbaden bei Regen ist ein besonderes Erlebnis.
- Schiffchen fahren lassen. Papierschiffchen falten und im Rinnsal am Straßenrand schwimmen lassen. Mit Kindern oder ohne.
- Ein Café-Besuch. Durch den Regen laufen und dann in ein warmes Café mit beschlagenen Scheiben. Das erste Schlückchen Kakao ist pures Glück.
- Die Heimkehr genießen. Nasse Jacke aus, warme Socken an, vielleicht ein Fußbad. Nach dem Regenspaziergang ist drinnen doppelt so gemütlich.
Regentage mit Kindern
Kinder haben oft viel weniger Problem mit Regen als wir. Mit Matschhose und Gummistiefeln wird jede Pfütze zum Spielplatz. Danach drinnen eine Höhle bauen, Kekse backen oder eine Schatzsuche durch die Wohnung – und schon ist der Tag gerettet.
Kleiner Tipp: Leg dir eine „Regentag-Kiste“ an, mit Bastelzeug, einem neuen Spiel und einer Packung Lieblingskekse. Die kommt nur bei schlechtem Wetter raus – und macht Regentage zu etwas, worauf man sich freut.
Regen als Erlaubnis
Und wenn du gar nichts von dieser Liste machen magst? Dann ist das auch eine Regentag-Idee. Einfach am Fenster sitzen, den Tropfen beim Wettrennen über die Scheibe zuschauen und dem Prasseln zuhören. Viele finden das Geräusch von Regen ausgesprochen beruhigend – nicht umsonst gibt es stundenlange Regenaufnahmen zum Einschlafen.
Vielleicht ist das das Schönste an Regentagen: Sie nehmen uns den Druck, rauszumüssen. Kein „Bei dem schönen Wetter muss man doch was machen“. Die Dänen hätten dafür ein Wort: Hygge.
Regen ist die Erlaubnis, heute einfach drinnen zu bleiben. Nimm sie an.
Regen ist die Erlaubnis, heute einfach drinnen zu bleiben.
Häufige Fragen
Was kann man an einem Regentag zu Hause machen?
Lesen, backen, puzzeln, Filme schauen, eine Deckenburg bauen, Fotos sortieren oder eine Suppe kochen. Regentage sind perfekt für alles, wofür sonst die Ruhe fehlt.
Warum riecht es nach Regen so gut?
Der Duft heißt Petrichor. Er entsteht unter anderem aus Pflanzenölen, die sich in trockenen Zeiten in Boden und Steinen sammeln, und aus Geosmin, das Bakterien im Erdboden bilden. Regentropfen wirbeln die Duftstoffe in die Luft.
Was kann man mit Kindern bei Regen machen?
Mit Matschhose und Gummistiefeln raus in die Pfützen, danach drinnen eine Höhle bauen, Kekse backen oder Schiffchen falten und im Rinnstein fahren lassen.