50 kleine Dinge, mit denen du dir heute was Gutes tust
Keine Wellness-Woche, kein Budget, keine Ausrede – nur kleine Glücksmomente zum Sofort-Ausprobieren.
Wohlfühl-Karte
- Dauer
- 5 Min.
- Kosten
- Kostet nichts
- Jahreszeit
- ganzjährig
- Lesezeit
- 5 Min.
Manchmal braucht es keinen Urlaub, sondern nur fünf Minuten nur für dich. Hier sind 50 kleine Dinge, die gut tun – such dir eins aus und fang heute damit an.
Du musst nicht alle 50 machen. Bitte nicht! Diese Liste ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Buffet. Nimm dir, worauf du Appetit hast, und lass den Rest stehen.
Ein kleiner Tipp: Markier dir drei Ideen, die dich sofort anlächeln. Eine davon machst du heute. Die anderen beiden heben wir uns für die nächsten Tage auf.
Für deinen Körper
- Strecken wie eine Katze. Arme lang, Rücken rund, gähnen erlaubt. Dein Körper sagt danke.
- Ein großes Glas Wasser trinken. Klingt banal, aber viele von uns trinken zu wenig – und fühlen sich danach wacher.
- Ein warmes Fußbad. Zehn Minuten, eine Handvoll Salz, fertig. Mehr Ideen dazu im Artikel übers Fußbad.
- Früher ins Bett gehen. Heute einfach eine halbe Stunde eher. Schlaf ist die günstigste Wellness der Welt.
- Die Lieblingssocken anziehen. Die dicken, weichen. Warme Füße machen gute Laune.
- Zum Lieblingslied tanzen. Allein in der Küche zählt doppelt.
- Eine Handcreme in Ruhe einmassieren. Finger für Finger, ganz ohne Eile.
- Fünf langsame Atemzüge. Länger aus als ein. Wirkt fast immer ein bisschen.
- Ein Mittagsschläfchen. Zwanzig Minuten reichen, damit du danach nicht benommen bist.
- Ein richtig gutes Stück Obst essen. Eine reife Mango, eine knackige Birne – bewusst und mit Saft am Kinn.
Für deine Sinne
- Eine Kerze anzünden. Auch am Nachmittag, auch ohne Anlass. Das ist die Abkürzung zu Hygge.
- Frische Bettwäsche aufziehen. Der Moment, wenn du dich abends hineinlegst: unbezahlbar.
- Einen Tee wirklich trinken. Nicht nebenbei, sondern mit beiden Händen um die Tasse.
- Ein Lied hören, das du als Teenager geliebt hast. Zeitreise in drei Minuten.
- Etwas backen, das die Wohnung duften lässt. Zimtschnecken, Bananenbrot, einfach nur ein Blech Kekse.
- Das Fenster weit aufmachen. Fünf Minuten Durchzug, frische Luft im Gesicht.
- Blumen kaufen – für dich. Ein kleiner Strauß vom Markt reicht. Du musst nicht auf Besuch warten.
- In eine Decke wickeln und dem Regen zuhören. Mehr Ideen für graue Tage findest du bei unseren Regentag-Ideen.
- Ein Lieblingsparfüm auflegen, einfach so, für zu Hause.
- Eine Playlist für gute Laune bauen – und sie beim Aufräumen laufen lassen.
Draußen
- Morgens kurz vor die Tür. Zehn Minuten Morgenlicht sind ein wunderbarer Start in den Tag.
- Einen Spaziergang ohne Ziel machen. Einfach losgehen und abbiegen, wo es schön aussieht. Ein Spaziergang ohne Ziel ist wie Lüften für den Kopf.
- Barfuß über Gras laufen. Im Sommer ein kleines Abenteuer, das sich nach Kindheit anfühlt.
- Sonnenlicht durch Blätter beobachten. Die Japaner haben dafür sogar ein eigenes Wort: Komorebi.
- In den Wald gehen. Langsam, ohne Schrittzähler. Das nennt sich übrigens Waldbaden.
- Den Sonnenuntergang anschauen. Ganz, bis zum Ende. Handy in der Tasche.
- Auf einer Parkbank sitzen und Menschen beobachten. Kostenloses Kino.
- Ein Stück Natur mitnehmen. Einen schönen Stein, ein Blatt, eine Kastanie für die Jackentasche.
- Eine Station früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen.
- In den Himmel schauen. Wolkentiere suchen ist auch für Erwachsene erlaubt.
Für deinen Kopf
- Drei schöne Dinge aufschreiben. Heute Abend, mit dem Warum dazu. So geht die Übung Drei schöne Dinge.
- Ein paar Zeilen ins Dankbarkeitstagebuch. Kein Heft? Dann ist heute der perfekte Tag für ein Dankbarkeitstagebuch.
- Das Handy eine Stunde weglegen. In eine Schublade, nicht nur umgedreht.
- Eine Schublade aufräumen. Nur eine. Kleine Ordnung, großes Gefühl.
- Eine Sache von der To-do-Liste streichen, die eigentlich gar nicht so wichtig ist.
- Ein Buch lesen, nur zum Vergnügen. Kein Ratgeber, kein Fachbuch. Einfach eine gute Geschichte.
- Etwas mit den Händen machen. Malen, stricken, kneten, Puzzle legen – der Kopf wird dabei erstaunlich still.
- Alte Fotos anschauen. Und dich an einen Tag erinnern, an dem du laut gelacht hast.
- Nein sagen zu etwas, worauf du keine Lust hast. Freundlich, aber klar.
- Freundlich mit dir reden. Wenn heute etwas schiefgeht: Sprich mit dir wie mit einer guten Freundin. Mehr dazu im Artikel über Selbstmitgefühl.
Mit anderen – und für andere
- Eine Sprachnachricht an jemanden schicken, an den du gerade denkst. Ideen gibt es bei Ich denk an dich.
- Jemanden zum Kaffee einladen. Mit Kuchen. Die Schweden nennen das Fika.
- Ein ehrliches Kompliment machen. Der Kassiererin, dem Kollegen, der Nachbarin.
- Eine Postkarte schreiben. Mit echter Briefmarke, echte Freude beim Öffnen.
- Oma oder Opa anrufen – oder wer immer sich über deine Stimme freut.
- Eine kleine Geste verschenken. Einer Nachbarin die Tür aufhalten, einen Platz anbieten. Mehr davon in Kleine Gesten.
- Ein Care-Paket packen. Für eine Freundin, die gerade eine harte Zeit hat. Wie das geht, steht im Artikel übers Care-Paket.
- Gemeinsam kochen. Lieber einfach als aufwendig, Hauptsache zusammen.
- Mit einem Kind oder einem Hund spielen. Niemand lacht so ansteckend.
- Jemandem sagen, dass er dir wichtig ist. Einfach so, ohne Anlass. Vielleicht das Schönste auf dieser Liste.
Und jetzt?
Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, dass dir manches schon guttut, ohne dass du es geplant hast. Das ist das Schöne an kleinen Freuden: Sie verstecken sich überall im Alltag.
Wenn du Lust auf mehr hast, schau in unsere Liste mit schönen Dingen, die nichts kosten, oder plan dir einen ganzen Wohlfühlabend.
Und falls dir gerade gar nichts guttut, auch nicht die kleinen Dinge, und das schon länger: Sei bitte lieb zu dir und hol dir Unterstützung. Deine Hausärztin, dein Hausarzt oder die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111, kostenlos, rund um die Uhr) hören dir zu.
Ein guter Tag ist manchmal einfach einer, an dem du dir eine Kleinigkeit gegönnt hast. Welche ist es heute?
Man muss nicht auf den großen Glückstag warten. Man kann sich auch ganz viele kleine selbst schenken.
Häufige Fragen
Was kann ich mir Gutes tun, wenn ich keine Zeit habe?
Viele kleine Dinge dauern keine fünf Minuten: ein Lieblingslied in voller Länge hören, ans offene Fenster stellen, bewusst einen Tee trinken oder einem lieben Menschen eine kurze Nachricht schreiben.
Was tut gut, wenn es einem nicht gut geht?
Oft helfen einfache Dinge für den Körper: frische Luft, ein warmes Getränk, eine Decke, ein kurzer Spaziergang. Wenn es dir über längere Zeit schlecht geht, ist es aber wichtig, mit einer Ärztin, einem Arzt oder der TelefonSeelsorge zu sprechen.
Was kann man sich Gutes tun, ohne Geld auszugeben?
Ziemlich viel: spazieren gehen, Sonnenlicht tanken, ein Buch aus der Bücherei holen, alte Fotos anschauen, jemanden anrufen, früher ins Bett gehen. Die meisten Ideen in dieser Liste kosten nichts.